Als Hausarzt bin ich erster Ansprechpartner für alle Beschwerden und Krankheiten. Als Lotse durch das Gesundheitswesen arbeite ich mit den Fachärztlichen Kollegen und Kliniken zusammen und weise Ihnen den Weg zur optimalen ärztlichen Versorgung.
Bei akuten Beschwerden können Sie mich täglich über die Anrufweiterschaltung aufs Handy bis 22 Uhr erreichen, bei Bedarf besuche ich Sie dann auch zu Hause.
Prävention ist ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Bei den Check-Up- Untersuchungen werden neben EKG, Lungenfunktion und dem Routinelabor eine Reihe weiterer wichtiger Laborwerte bestimmt, um individuelle Krankheitsrisiken erkennen und ausschalten zu können. Beispiele dafür sind der Prostata-Wert PSA, neue Herz-Kreislauf- Risikofaktoren, Vitamin D, die Phase I- und II- Entgiftungsleistung der Leber, Oxidativer Stress und die Antioxidative Kapazität sowie das Säure-Basen-Tagesprofil.
Spannungskopfschmerzen und Migräne sind die häufigsten Kopfschmerzformen, doch es gibt viele weitere Formen von Kopfschmerzen, die davon abgegrenzt werden müssen, wie den Halswirbelsäulen-bedingten cervicogenen Kopfschmerz, den Cluster-Kopfschmerz und gerade bei Menschen, die häufig Kopfschmerzen haben, den Medikamenten- induzierten Dauerkopfschmerz. Die genaue Diagnosestellung ist Voraussetzung einer effektiven Kopfschmerz- und Migräne- Behandlung.
In der Migräne-Behandlung ist zu unterscheiden zwischen der Anfallsbehandlung und der Anfallsprophylaxe.
In der Anfallsbehandlung kommen eine Vielzahl von Medikamenten zum Einsatz, deren Wirksamkeit und Verträglichkeit individuell festgestellt werden muss.
In der Anfallsprophylaxe kommen chemische und pflanzliche Medikamente zum Einsatz. Die Akupunktur hat sich in einer der größten Akupunktur- Studien weltweit, der GERAC-Studie, als genauso effektiv wie ein Beta-Blocker erwiesen, ist aber wesentlich sicherer. Die Neuraltherapie ist zur Migräne-Prophylaxe ebenfalls hocheffektiv, insbesondere wenn die Migräne durch Störfelder, wie Narben oder Zahnwurzel-Entzündungen unterhalten wird. Das Aufsuchen von Migräne- Ursachen kann mit Hilfe des Vega-Check und der Kinesiologie erfolgen.
In der Behandlung von Spannungskopfschmerzen sind Akupunktur und Neuraltherapie nicht nur hocheffektiv, sondern wegen ihrer Sicherheit auch vorzuziehen. Häufig eingesetzte Medikamente wie Ibuprofen und Diclofenac sind leider hochgradig gefährlich und verursachen in Deutschland nach Schätzungen 2.000 – 3.000 Todesfälle im Jahr insbesondere durch Magen-Darm-Geschwüre und –Blutungen. Halswirbelsäulen- Blockierungen und Muskelverspannungen als Kopfschmerz- Ursachen sind mit Akupunktur und Neuraltherapie besonders gut behandelbar
Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit mit hohen Kosten. Rückenschmerzen betreffen überwiegend die Lendenwirbelsäule und Halswirbelsäule, seltener die Brustwirbelsäule. 85 – 90 % der Rückenschmerzen entstehen in den Muskeln und Sehnen. Diese myofaszial bedingten Rückenschmerzen haben keine anatomischen Veränderungen als Ursache, so dass nach den Leitlinien Röntgen- oder Kernspin- Untersuchungen erst sinnvoll sind, wenn eine Behandlung nicht anschlägt. Andererseits finden bei beschwerdefreien 40-jährigen Menschen in Computertomographie- Untersuchungen in 32% Bandscheibenvorfälle, in Kernspintomographien sogar zu 36% Bandscheibenvorfälle. Nicht nur bei beschwerdefreien, sondern auch bei Patienten mit Rückenschmerzen liegen also bei jedem dritten Patienten Bandscheibenvorfälle vor, die mit den Schmerzen nichts zu tun haben. Die Röntgendiagnostik führt hier häufig zu unnötiger Übertherapie – und immensen Kosten.
Schonung ist bei diesen myofaszialen Rückenschmerzen von Nachteil, aktivierende Verfahren wie Physiotherapie und Gerätetraining nach qualifizierter Einweisung haben in der Therapie einen hohen Stellenwert.
Vor der Behandlung von Rückenschmerzen muss durch eine klinische Untersuchung die Ursache der Schmerzen genau festgestellt werden, z.B.
In der Behandlung von Rückenschmerzen setze ich folgende Verfahren ein:
Neuraltherapie (Therapeutische Lokalanästhesie), teils auch mit Kortisonzusatz als Blockadetechniken an Facettengelenken der Wirbelsäule und der ISG und
TENS – Elektrotherapiegeräte
Psychosomatik und Stressmanagement
Hypnotherapie
In den meisten Fällen lässt sich mit diesem multimodalen Vorgehen eine schnelle Beschwerdelinderung und eine Vermeidung bzw. Verkürzung von Arbeitsunfähigkeiten erreichen
Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronare Herzkrankheit), der Beingefäße (Arterielle Verschlußkrankheit), der Halsschlagadern (Carotisstenose) und der Hirngefäße (Schlaganfall) können anstelle mit Kathetererweiterungen und Stents risikoärmer mit der Chelattherapie behandelt werden.
Obwohl seit 2007 jedes Jahr wieder auf dem Jahres- Kongress des American College of Cardiology betont wird, dass Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens von Herzkathetern und Stents nicht profitieren im Vergleich zu Leitlinien- gerecht mit Medikamenten behandelten Patienten, werden in Deutschland immer noch 2-3 mal mehr Herzkatheter durchgeführt als in anderen europäischen Ländern und den USA.
Sinnvoll sind Herzkatheter für die Patienten lediglich beim akuten Herzinfarkt und der sogenannten Hauptstammstenose der beiden linken Herzkranzgefäße.
Mit der Chelattherapie können nach meinen Erfahrungen bei 50% der Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronare Herzkrankheit) messbare Verbesserungen erzielt werden, also eine Normalisierung von Belastungs-EKG´s, Stress-Echokardiographien oder Myokardszintigraphien. Bei weiteren 30% der Patienten konnte ein Fortschreiten der Durchblutungsstörungen verhindert werden.
Die Arterielle Verschlußkrankheit der Beingefäße (Schaufensterkrankheit) spricht nach meinen Erfahrungen noch besser auf die Chelattherapie an: bei über 90% meiner Patienten konnte die Gehstrecke, die vorher meist bei 50 bis 300 Meter lag, verdoppelt bis verzehnfacht werden.
Durchblutungsstörungen der Halsschlagadern (Carotisstenose) werden bis 70% Verengung mit Aspirin behandelt, über 70% wird eine Operation diskutiert. Die Chelattherapie sollte hier rechtzeitig begonnen werden, solange die Verengung unter 95% ist, um eine Operation zu vermeiden.
Durchblutungsstörungen der kleinen Gefäße des Gehirns können in aller Regel nicht operiert oder mit Kathetern erweitert werden. Hier ist die Chelattherapie die einzige Methode, um Schlaganfälle oder deren Rückfälle zu vermeiden.
Ein großer Vorteil der Chelattherapie ist, dass die Gefäße im gesamten Körper, also im Herzen, den Beinen und den hirnversorgenden Gefäßen gleichzeitig eine bessere Durchblutung erhalten können.
Gegenüber der Praxis sind jetzt 2 Tiefgaragenplätze für die Praxis verfügbar.
[weiter lesen]Heuschnupfen und Asthma können mit Naturheilverfahren meist gut behandelt werden.
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