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Kinesiologie

Kinesiologie

Die Kinesiologie ist eine Untersuchungsmethode, mit der Ursachen und Hintergründe von Krankheiten bestimmt werden können. Sie ermöglicht festzustellen, ob Ihnen mit Akupunktur oder mit Neuraltherapie am besten geholfen werden kann, ob der Körper die Heilreize umsetzen kann oder ob er zunächst entgiftet oder entschlackt werden muß. Bei chronischen Krankheiten sind die Selbstheilungskräfte häufig blockiert und Heilreize versagen. Die Kinesiologie kann den Weg zurück zur Heilung finden und zur richtigen Zeit die richtige Methode - ob Homöopathie, Störfeldbehandlung, Entgiftung, Psychotherapie oder andere Verfahren erkennen.

Im Einzelnen erlaubt die Kinesiologie

  • das Aufsuchen von Störfeldern im Sinne der Neuraltherapie wie z. B. Narben oder Zahnherden
  • das Testen auf Allergien, insbesondere versteckte Allergien und Nahrungsmittelallergien
  • das Testen der Verträglichkeit chemischer Medikamente
  • das Testen von toxischen Belastungen, z. B. durch Amalgam oder Holzschutzmittel
  • das Erkennen psychosomatischer Krankheitsursachen sowie deren Analyse
  • die Homöopathische Arzneimittelfindung
  • das Erkennen einer Regulationsblockade, also blockierter Selbstheilungskräfte und Analyse der Ursachen

Die Kinesiologie arbeitet mit der Testung bestimmter Kennmuskeln. Der Tester bemerkt beim Patienten, dass der Kennmuskel "schwach" testet, wenn der Tester eine streßauslösende Stelle am Körper des Patienten berührt, z. B.eine Störfeld-Narbe.

Grundlagen:

Das unwillkürliche = vegetative Nervensystem steuert alle Funktionen unseres Körpers, z.B. die Durchblutung der Leber, die Weite der Bronchien in der Lunge oder die Herzfrequenz.

Alle diese Funktionen können wir willentlich kaum beeinflussen (höchstens durch Autogenes Training oder Hypnose) oder beurteilen.

Auf der Ebene des Rückenmarkes sind das unwillkürliche und das willkürliche Nervensystem miteinander verschaltet (s. Physiologische Grundlagen). Ein Stressreiz aus dem vegetativen Nervensystem beeinflusst die Reflexschleife des Testmuskels und schwächt diesen.

Physiologische Grundlagen

Die Innervation der Muskelfasern erfolgt durch "alpha- Motoneurone", die im Rückenmark liegen. Wesentlich für die Steuerung der Muskelkontraktion ist die Information, die das Rückenmark von den "Muskelspindeln", den Meßfühlern im Muskel, über die Länge und Längenänderung des Muskels erhält. Die "Muskelspindeln" selbst können in ihrem Sollwert verstellt werden durch die Aktivität der "gamma- Motoneurone", welche die Spindelmuskulatur vorspannen. Die "gamma- Motoneurone" können durch vegetative Einflüsse auf der Ebene des Rückenmarkes beeinflusst werden. Wird das Regelsystem durch Streßreize aus dem vegetativen Nervensystem beeinflußt, verringert sich die Vorspannung der Muskelspindeln, und die maximale Haltekraft des Muskels wird deutlich verringert.

Die Kinesiologie zählt zu den Methoden der "Regulationsdiagnostik". Vergleichbare Verfahren sind die Elektroakupunktur nach Voll und der Vegatest.

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